Blog 48 (18.02.2018)

Blog Januar 2018

Die dreijährige Interventionszeit von AiNA soa in der Region Alaotra Mangoro wurde im Dezember 2018 beendet. Eine Evaluation wurde von unserem Team durchgeführt. Es zeigte sich das die Teilnehmenden des Trainings (Gemeindearbeiter und normale Dorfbewohner) in ihren Kenntnissen und Fähigkeiten gewachsen sind. Viele von ihnen konnten bereits bei Unfällen und Erkrankungen in ihrer Gemeinde intervenieren. Die meisten Interventionen wurden bei Blutungen, Muskuloskelettalen Verletzungen, Bewusstseinsverlusten oder Verbrennungen durchgeführt. Die Gesundheitsmitarbeitenden und die Gemeindearbeiter werden mit der Hilfe des Buches, welches sie bereits besitzen, mit den regelmässigen Trainings fortfahren.

Hier sind zwei Zeugnisse der Gemeindearbeiter aus der Region:

-        Nach der Teilnahme am Erste-Hilfe-Training und dem Lesen der Ziele im Buch von AiNA soa hat sich meine Perspektive (Einstellung?) verändert. Ich bin jetzt motiviert, meinen Dorfbewohnern zu helfen und fühle mich dazu nun besser ausgerüstet.   
(Gemeindearbeiter in Lavakianja, in der Region Anosibe An’Ala)

-        Die Themen in dem Buch von AiNA soa sind alle sehr hilfreich. Es fühlt sich an, als ob mir eine Bibel gegeben wurde.
(Rakoto Robert, Gemeindearbeiter in Ambalaomby, in der Region Anosibe An’Ala)

Während drei Jahren konnte das Team von AiNA soa an 15 medizinischen Beurteilungen (?) teilnehmen und 20 Trips zu entfernten und abgelegenen Gesundheitszentren durchführen. Viele dieser Trips wurden zu Fuss gemacht, einige bis zu 10 Stunden.

-        Dr. Sitraka von AiNA soa: “Es war eine gute Erfahrung. Wir sind ermutigt zu sehen, dass die Dorfbewohner die Schulungen der Gemeindearbeiter und der lokalen Bevölkerung schätzen.“

Nun ist es an der Zeit andere Regionen zu erreichen. Die Gesundheitsbeauftragten und Gesundheitsmitarbeitenden in 2 Regionen haben ihr Interesse gezeigt, mit AiNA soa zusammen zu arbeiten, um das nützliche Wissen über Erste Hilfe verbreiten zu können. Es ist Tsiroanomandidy in der Region von Bongolava und Vangaindrano in der Region von Atsimo Atsinanana. Insgesamt gibt es in diesen Regionen rund 70 Gesundheitszentren. Davon befinden sich viele in sehr schwer zugänglichen Orten. Es wird ein weiterer Schritt mit neuen Herausforderungen für das Team sein.

 

Eine weitere Freiwillige hat sich dem Team in Madagaskar angeschlossen. Jacqueline Ribeli, eine Ernährungsberaterin aus der Schweiz wird AiNA soa für 6 Wochen unterstützen. Sie war bei ihrem ersten Besuch vor 2 Jahren fasziniert von dem Land und den Menschen. Also beschloss sie zurück zu kommen.  Ihre Kompetenzen sind sehr nützlich, da die Menschen Rat benötigen, um zu erfahren wie eine gesunde  Ernährung mit den lokal vorhandenen Lebensmitteln möglich ist.