Blog 41  (24.03.2016)

Das Jahr 2016 begann bei AiNA soa sehr stürmisch.  Ermutigend war zu sehen, dass das Fundament von AiNA soa hielt, auch wenn an den Mauern gerüttelt wurde. 

Folgendes beschäftigte uns: Mirindra kündigte bei AiNA soa, da seine Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckt und er ein Jobangebot mit einem 3-fachen Salär erhalten hat.  Schweren Herzen lassen wir ihn ziehen, schätzten wir doch seine Integrität und fundiertes Wissen. Ein Mitarbeiterehepaar hatte schon länger größere Herausforderungen in ihrer Beziehung und anfangs Jahr wurde das Ausmaß sichtbar. Da beide für AiNA soa arbeiteten belastete dies das Team und sie entschlossen sich, die Arbeit aufzugeben. Auch hier vermissen wir das Know-how und sie beide als Teil des Teams. 
Ein Departement aus dem Gesundheitsministerium informierte uns, dass wir einen Lehrplan einreichen müssten um unterrichten zu können.  Bislang arbeiteten wir ja im Auftrag des Gesundheitsministeriums und wurde darüber noch nicht informiert.
à Es bleibt einfach spannend in Madagaskar! Nun sind wir daran, ein Lehrplan zu erarbeiten und werden ihn mit Hilfe von INSBC Mitte Jahr einreichen.  

Bei all dem blieb das Team ruhig und zuversichtlich. Laza, Ioly, Daniela und Jimmy gebührt Achtung für ihre positive Haltung und ihr Vertrauen.

Seit einer Woche haben Nathaniela, ein Arzt, und Natalie in der Administration angefangen. Der erste Eindruck ist ermutigend und wir hoffen, dass sie schon bald tragende Mitarbeitende werden.  

Foundraising ist auch bei einer kleinen Organisation wichtig. Da dies noch nicht optimal läuft, werden nun neue Wege begangen. Über Freunde in Madagaskar lernte Nicole schon vor einem Jahr Richard Janki kennen. Er ist bereit für AiNA soa das Fundraising zu starten. Darüber sind wir alle sehr froh und erleichtert. Wir wünschen ihm viel Freude und Erfolg bei der Aufgabe.

Stürmisch begann das Jahr 2016, aber wir sind davon überzeugt, dass Segen aus diesen Veränderungen kommen wird und wir weiter auf gutes Fundament bauen können.

Ein Wort von Laza Andriatiana: Im Vergleich zu den immensen Herausforderungen Madagaskars fühlen wir uns wie der Tropfen auf dem heissen Stein. Vieles konnte schon bewegt werden, aber noch viel mehr ist notwendig. Doch ist dies das Wichtigste oder dürfen wir auch unseren Blick auf die Herzen richten, die bereit sind das unmögliche anzugehen? Sehen wir die Menschen im Hintergrund und die Freundlichkeit die wir erleben? Ist das nicht wertvoll auch wenn wir noch einen weiten Weg vor uns haben? Ich möchte allen danken,  denen die geben, helfen, arbeiten, tragen und uns segnen - Danke!