Blog 34  (09.09.2014)

Blog 34 (09.09.2014)

Der Winter verabschiedet sich langsam und es wird wieder wärmer. Das Team von AiNA soa hat die Lehrbücher fertig überarbeitet und gestaltet. Am 30. September 2014 ist der grosse Tag: Unser Lehrmaterial soll vom Gesundheitsministerium von Madagaskar validiert werden. Wir hoffen sehr, dass es beim zweiten Anlauf klappt, haben wir doch alle Kritikpunkte bearbeitet und nochmals viel investiert. Laza hat das Lehrmaterial zum ersten Mal ganz durchgearbeitet und meine danach: “Dieses Buch braucht nicht nur jeder Freiwille Helfer  sondern jedes Haus in Madagaskar!“

Wir waren auch sonst nicht untätig. Weiter laufen die Unterrichtseinheiten und wir konnten an einer Gesundheitsmesse in AMBATOLAMPY teilnehmen. Daniela, unsere Ärztin, hat mit viel Enthusiasmus kurze Vorträge gehalten und ist auf individuelle Fragen eingegangen.

Nicole Imboden hat während ihren Ferien ein Spende-Tag in Aarau durchgeführt. Madagassische Artikel konnten verkauft werden und ein Reinerlös von CHF 1‘100 wurde erzielt. Die  Spendensuche ist oft ein Spagat Akt: Wieviel von unserer Zeit wenden wir auf um Spenden zu sammeln und wieviel um zu unterrichten? Wir wären sehr dankbar würde unser Projekt über einen grösseren Betrag längerfristig finanziert werden. Wir sehen in der jetzige Situation auch positives: So finden wir immer wieder Lösungen um unsere Ziele mit wenig Geld zu erreiche und bislang mussten wir noch niemanden entlassen.

Story von Nicole Imboden: Gerade ein Tag vor meinen Ferien in der Schweiz sind wir umgezogen.  Der Umzug verlief zack- zack und bereits am Nachmittag war alles aufgestellt und nach einigem Putzen konnten wir auch alles einräumen. Das Haus hat so seine Macken aber wir fühlen uns schon alle wohl hier. Ich habe nun auch meinen eignen Bereich und geniesse meine neuen Freiheiten.
Die Zeit in der Schweiz war wie immer sehr schön und ich habe es mit meinen Freunden und Familie genossen. Hanna meinte: “Gell, jetzt gehst du noch einmal und danach bleibst du für immer da!“  Es scheint im Moment sogar realistisch, dass ich nach einem Jahr Heim kommen könnte. Laza in der Leitung macht es sehr gut und hat das wichtigste im Griff. Daniela unterrichtet mit immer mehr Sicherheit. Mal sehen – ich leben in Madagaskar – da weiss man jedoch nie was noch kommt….