Blog 30  (12.03.2014)

Es ist eine Freude mit diesem Team zu arbeiten! Die Offenheit, Freundlichkeit, Bereitschaft zu lernen und Neues aus zu probieren macht das Arbeiten leicht.  Seit anfangs Jahr essen wir zusammen. Jeweils ein Teammitglied kocht und so wird fröhlich über dem Mittagessen diskutiert. Bevorzugtes Thema Frauen/Männer, Kulturen und Politik. ;-)

Wir müssen uns dringend im Bereich Sponsoring verbessern. Unsere Auslagen steigen durch mehr Mitarbeiter und die Reisen, die wir zu den Unterrichtsorten unternehmen müssen.  Da jedoch alle ausgelastet sind haben wir uns entschlossen nochmals jemanden einzustellen. Eine junge Frau konnte letzten Montag bei uns beginnen und wir sind froh in ihr eine kommunikativ starke Person gefunden zu haben.

Weiter arbeiten wir an den Anpassungen im Buch, so dass wir es bald möglichst validieren können. Alle, die wir unterrichten, fragen danach und so hoffen wir sehr, wir müssen sie nicht ewig lange vertrösten.

Rosmarie Junker ist am Samstag angekommen. Sie ist eine erfahrene Pflegefachfrau aus der Schweiz und kann uns für vier Wochen unterstützen. Wir waren schon ein wenig nervös unsere erste Volontärin zu begrüssen, aber schnell war klar: Kein Problem! Rosmarie ist eine aufgeschlossene und unkomplizierte Person, so dass sie sich im nu zu Recht gefunden hat und mit anpackt. Nicole Imboden ist speziell froh um ihre Anregungen und Hilfe. Sie hat sich bereits Daniel angenommen und so kann er von ihrer Erfahrung profitieren.

Story von Nicole Imboden: Was passiert wen man Mehrschweinchen hat und keine Zeit findet um ein weiteres Gehege für eine Geschlechtertrennung zu bauen? Ja genau! ;-)  - Eine fröhliche und zahlreiche Gesellschaft! Gestern sind gerade nochmals 5 dazu gekommen so sind es nun genau 20. Sie leben jetzt aber in einem wunderschönen grossen Gehege und endlich, aber sicher, Geschlechter getrennt!!! Es ist Entspannung pur diesen putzigen Tieren bei ihrem treiben zu zuschauen. So haben sie regelmässig Besucher und Bull (Hund) ist sowieso als ihr ständiger Bewacher vor Ort. Was ich mit ihnen mache, wenn ich mal nicht mehr hier bin? Meerschweinchen werden in Madagaskar wie die Hasen gegessen. So werden sie irgendwann, aber erst nach einem schönen Leben, in einem Kochtopf landen. Fazit von dieser Erfahrung – nur Meerschweinchen - wenn die Vermehrung unter Kontrolle ist!