Blog 18  (20.04.2013)

Blog 18

Schreiben ist eine Kunst! Das wird uns immer wie mehr bewusst. Wir arbeiten mit Energie daran, eine Sprache zu finden, die einfach und klar verständlich ist. Unser Ziel ist es, dass die Leser weiter lesen möchte und ihr Interesse geweckt wird. Die Mitarbeitenden von AiNA soa wurden in den letzten Wochen angeleitet. Wir konnten viel lernen und haben ein Konzept entwickelt. Die Kapitel werden immer klarer und benötigen weniger Zeit.
Für die Endkorrektur des madagassischen Manuals haben wir letzten Freitag Dany zu 60% eingestellt. Für die englische Sprache versuchen wir Engländer zu finden, die uns helfen können. Um einheitliche Bilder im Manual zu zeigen, sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Zeichner.

Über längere Zeit versuchten wir Kontakt mit dem Roten Kreuz in Madagaskar her zu stellen. Letzte Woche hat das Treffen stattgefunden. Leider verlief es nicht sehr vielversprechend. Der Generalsekretär des Roten Kreuzes konnte nicht begeistert werden. Unser Ansinnen, das Wissen allen Interessierten zur Verfügung zu stellten verschloss die Haltung unseres Gegenübers fast gänzlich. Der Generalsekretär wies darauf hin, dass sie die Aufgabe hätten in Erster Hilfe auszubilden. Sie hätten auch ein madagassisches Manual, sind aber nicht bereit dieses uns auch nur zu zeigen. Wir warten auf ihre Antwort, inwiefern wir das Manual vom Belgischen Roten Kreuz gebrauchen können. Denn in Belgien wurde uns mitgeteilt, dass dies von Madagaskar her bewilligt werden muss. Erhalten wir die Bewilligung nicht, werden wir Rücksprache mit Belgien oder der Schweiz nehmen.

Eine Geschicht für meine kleinen Freunde: Wo die Schildkröten leben.
Kindergeschichte von Nicole Imboden: „Hallo, ich bin Jura. Mit Papa und Mama lebe ich in einem schönen grossen Garten. Mein Papa heisst Sinai und er ist sehr stark, Mamas Namen ist Arrat. Sie schaut sich soooo gerne in fremden Wohnungen um! Hier in Madagaskar heissen wir nicht Schildkröten sondern Sokatra – sagen musst du aber Zukatra! Toll nicht? Hier im Garten haben wir viele Freunde. Soll ich sie dir vorstellen?
Toma ist der Gärner. Ihn mögen wir am liebsten, denn er bringt uns immer wieder feine Früchte zum Essen. Bull der grosse Hunde ist auch ganz lieb – manchmal wenn es kalt wird, legt er sich zu uns und sein Fell ist kuschelig warm. Papa lacht Pluto, oft aus, denn dieser glaubt, wenn er viel belle, werde er noch wachsen! Pluto ist nicht viel grösser als Papa und die zwei sind gute Freunde. Meine Freundin ist Ando. Ando ist ein kleines Mädchen, sie hat immer wieder lustige Ideen. Letzte Woche als es soooo heiss war, lud sie mich zum Baden ein. Klar, dachte ich mir, da bin ich doch dabei. Ando trug mich in ihr Kinderbad. Doch Hiiiiiiiiiiilfe das ist doch sooooooooo tief! Ando hat es gleich gemerkt das meinen Kopf nicht über das Wasser reichte und rettete mein Leben! Uff, war ich froh als ich wieder auf sicherem Gras stand. Ich musste tüchtig husten, sooooo viel Wasser habe ich geschluckt! Ando hat erst erschrocken gekuckt und dann mussten wir beide lachen! Wir Landschildkröte sind einfach nicht für’s schwimmen gemacht! Mama hat alles beobachtet, natürlich war sie wieder einmal auf Besuch bei Katja. Katja ist Ando’s Mutter und sie wohnen in unserem Garten. Mama liebt es, bei Katja vorbei zu schauen und glaubt schon fast sie könne da für immer wohnen. Zurück zu meinem Badeunfall – Mama hat später ganz doll geschimpft und gemeint was für einen Unfug mir doch immer in den Sinn kämme. Sie hat ja nicht ganz Unrecht. Vor zwei Wochen war ich mit Pluto unterwegs und wollte die neu geschlüpften Küken begrüssen. Ich musste echt klettern bis ich es in ihr Haus schaffte und beim runter steigen der Hühnerleiter ist es dann passiert. Ich weiss nicht wie, aber plötzlich flog ich durch die Luft und landete auf meinem Panzer. Zum Glück ist dieser stark und mir hat kaum was wehgetan. Nur, wie komme ich wieder auf meine Füsse? Pluto versuchte mir mit seiner Nase zu helfen aber er hat mich einfach nur durchs nasse Grass gestossen. Natürlich schrie ich nach meinem Papa. Pluto hat auch gemerkt, dass er mir nicht helfen kann und lief los und holte Papa und natürlich kam auch Mama. Beide halfen mir aus meiner misslichen Lage und seither versuche ich ein wenig vorsichtiger zu sein, aber das Klettern macht einfach so viel Spass! Ich muss los – bis ein andermal! Falls ihr mal nach Madagaskar kommt, besucht mich doch ich wohne in Nicole’s Garten, das wäre schön! Tschüüüüüs