Blog 10 (03.02.2013)

Blog 10

Am 29.01.2012 konnten wir als Team starten.  Die neuen Mitarbeiter erhielten einen Einblick, was bislang unter AiNA soa gelaufen ist und welche Ideen Nicole Imboden mitbringt. Zentral bei der Einführung war die Auseinandersetzung, wie wir unserer Zusammenarbeit gestalten möchten. Kulturelle Aspekte und das Vorgehen bei Schwierigkeiten kamen mitunter zur Sprache. Bereits in den ersten beiden Tagen zeigten sich Unterschiede in der Arbeitsauffassung. Gerade für die junge Madagassin, Lalaina, ist einiges neu und ungewohnt. Ioly hingegen hatte bereits mit Ausländern zusammengearbeitet und schätzt deren Arbeitsweise. Wir sind gut zusammen gestartet.

Als erstes erkundeten wir, welche Rechtsform für AiNA soa die Beste ist.  Nach unseren Recherchen werden wir uns als Hilfswerk mit Sitz in der Schweiz registrieren. Um dies zu bewerkstelligen, benötigen wir sehr viele Dokumente. Diese sind bereits verfasst, müssen aber noch ins französisch übersetzt werden. Weiter müssen wir herausfinden, wie das Gesundheitssystem aufgebaut ist und welche Organisationen wichtige Partner darstellen. Um Informationen zu erhalten, nutzen wir bestehende Kontakte und das Internet. Im Moment recherchieren wir viel und nehmen Kontakt auf mit möglichen Partnern.

Story von Nicole Imboden: Das madagassische Essen besteht hauptsächlich aus Reis. Die Madagassen essen ihren Reis am liebsten drei Mal am Tag. Dazu machen sie eine Sosse mit Gemüse und wenn möglich mit etwas Fleisch oder Salat dazu.  Erhält ein Madagasse keinen Reis zum Essen, empfindet er es als keine richtige Mahlzeit. Isst ein Madagasse auswärts, geht er in ein kleines Hotely. Diese sind kleine Hütten bzw. sogenannte Bretterverschläge. Sie bieten meist ein bis zwei Menüs zur Auswahl- Natürlich Reis mit den erwähnten Beilagen. Gibt es weitere Angebote, wie Nudeln oder Pommes Frites, sind diese meist wenig schmackhaft. Es empfiehlt sich, dasselbe zu bestellen wie die Einheimischen – das schmeckt am besten! Hat man sich also erst an die madagassischen Keime gewöhnt, sind die Hotely’s ein preiswerter Ort, um zu essen. Für uns Schweizer ist es dabei wichtig, in Bezug auf Hygiene weg zu schauen! ;-)  Ein dickes Stück Fett gilt als eine Delikatesse. Es darf aber ohne Bedenken eingetauscht werden. Im Moment versuche ich noch heraus zu finden, was man wo am besten kauft und welche Rezepte umsetzbar sind. Gemüse und Früchte sind aber jederzeit herrlich!