Samaritana

Samaritana

Das Projekt Samaritana steht für die nächsten drei Jahre im Mittelpunkt der Arbeit von AiNA soa. Deshalb gibt es sehr viel mehr Informationen als über Pro Work. Unter Aktuelles ist ein kurzer Überblick in Form einer Power Point Präsentation hinterlegt. Ebenfalls stehen ausführliche Projektberichte zur Verfügung.  

Hier ein Überblick über die Kernideen und Ziele:
Ausgangslage des vorliegenden Projektes ist das Anliegen, Menschen in Madagaskar zu befähigen, bei alltäglichen gesundheitlichen Problemen richtig zu reagieren und in Notsituationen Erste Hilfe zu leisten. Die Gesundheitsvorsorge soll an der Basis, in den Dörfern, mit ausgebildeten Samaritern verbessert werden. Grund dafür ist das enorme Unwissen der Bevölkerung. Es wurde wiederholt festgestellt, dass Leiden und Sterben durch einfache und in der westlichen Welt bekannte Handlungen, deutlich reduziert werden könnte.  

Ziel des Projektes ist es, Personen auszubilden, damit sie Ansprechpersonen in den Dörfern zu Samaritern ausbilden. Demnach sollen Menschen ausgebildet werden, welche wiederum Menschen zu Samaritern ausbilden. Der Fokus des Projektes liegt demzufolge auf der Ausbildung. AiNA soa unterrichtet seit anfangs 2014 angehenden Pflegepersonen von INSPC zu Themen der Ersten Hilfe. Hierfür werden in jedem Kurs 16 Stunden aufgewendet. In den verschieden Distrikten werden Ärzte und Pflegende in den Erst-Versorgungszentren weitergebildet.  AiNA soa hat die Möglichkeit an ihren monatlichen Treffen zu unterrichten.  

An diesem Punkt besteht noch keine Garantie, dass die medizinischen Mitarbeitenden ihr Wissen weiter geben. Ziel ist zu motivieren und die individuelle Verantwortlichkeit gegenüber der Bevölkerung zu stärken. Hierfür wird auch bei Verantwortlichen geworben und hoffentlich ein gemeinsames Engagement gefunden.  Denn nur durch die Verankerung in lokale Strukturen und einer nationalen Anerkennung ist die gewünschte Wirkung in der Bevölkerung möglich. Ohne dass diese Wissensvermittlung zu einer madagassischen Institution wird, wäre der Nutzen nur temporär und wenig nachhaltig. Der Erfolg ist also daran zu messen, wie das Programm aufgenommen und weiter geführt wird. In Dr. Ratsirbazafi Marie Rolland vom Institut National de Santé Puplique et Communautaire  und Dr. Sahondra Harison Lalao José vom Ministere Districts Santé Puplique haben wir zwei verlässliche Partner im Gesundheitsministerium gefunden. Durch die weitere Zusammenarbeit mit diesen zwei Ministerien erhoffen wir die bereits erwähnten Ziele erreichen zu können. Unser schulungsmaterial wird vom Gesundheitsministerium anfangs dieses Jahres Validiert und dadurch erhält der Unterrichtsstoff bereits eine gewisse Anerkennung.

Wird eine gute Akzeptanz in der Regierung sowie in der Bevölkerung gefunden, kann von einer signifikanten Verbesserung der Gesundheitsversorgung an der Basis ausgegangen werden, wodurch Leiden und frühes Sterben verringert werden kann.